Geschichte

In Rheydt - Geneicken einem der ältesten Wohngebieten von Mönchengladbach liegt unser Hotel André.

Wie viele Häuser in unserer Honschaft ist unser Haus ein Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert. Es wurde 1773 als Bauernhaus erbaut (lt. meiner Großmutter) und hat schon die französische Besatzung von 1794 - 1815 überstanden. Im Laufe der Jahrhunderte hat es mehrere Nutzungsänderungen (amtsdeutsch) erfahren, bis es von uns 1992 zu einem kleinen Hotel umgebaut wurde. Sie übernachten in einem echten Fachwerkhaus mit idyllen Innenhof und Garten.

Ansicht von der Straße

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Unser Haus im Laufe der Zeit

Unser Haus hat eine lange Geschichte zu erzählen und hat im Laufe der Zeit schon viel schlimmes und schönes erlebt.

Webstuhl und Bauernhof

Nach seiner Festellung diente unser Anwesen als kleiner Hof zur Selbstversorgung. Damit die Bewohner um die Runden kamen, wurde in unserem heutigen Wohnzimmer ein Webstuhl wie in vielen Geneickener Häusern aufgestellt. Der Webstuhl wurde von einem Verleger gestellt und die Arbeit am Webstuhl wurde in Heimarbeit ausgeführt (weitere Information).

Polsterei und Gardinen

Als die Dampfmaschine ihren Siegeszug in Rheydt antrat, war die Heimarbeit nicht mehr lohned und das Webzimmer wurde zum Wohnzimmer. Aus den Heimarbeitern wurden Fabrikarbeiter, die jetzt in den naheliegenden Webereien und Fabriken wie Kabelwerk und Schorch Transformatoren ihr Tagwerk verrichteten.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Grundstück wurde zwischen den Söhnen der ehemaligen Bewohner (Famlie Ranf) geteilt. Zu dieser Zeit wurde ein Teil der Stallungen als Werkstatt für eine Polsterei und Wohngebäude umgebaut., Polsterbetrieb ging Anfang der 60er bis in die 70er Jahre in einen Raumausstattungsbetrieb über. In der Werkstatt wurden jetzt Gardinen gewaschen und gespannt und im Anbau lief bis spät in die Nacht die Nähmaschine. An diese Zeit erinnert der Waschkessel im Innenhof. Wir übernahmen das Haus 1989 und entschlossen uns 1991 aus dem ehemaligen Nähzimmer eine Küche für unseren Partyservice zu errichten. Die anderen Gebäude waren bis 1992 Stall und Werkstatt, wobei die Räume mehr als Geräteschuppen, Lager und Durchgang zum Garten dienten.

Ein Hotel in Geneicken

Im April 1992 kam ich auf die Idee aus den kaum genutzten Baulichkeiten ein kleines Hotel zu errichten. Stall und Werkstatt wurden komplett, bis auf die tragenden Balken und Aussenwände entkernt und als Gästehaus mit fünf Zimmern (Dusche, WC), Rezeption und kleinem Frühstücksraum neu aufgebaut. Ende 1992 bat uns die Möglichkeit Grundstück Geneickener Strasse 104a zu kaufen. Jetzt ist es wieder eine Einheit und wird von uns gehegt und gepflegt.

und die Geschichte geht weiter...

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